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Kurzflossen-Grindwale zeigen eine Vielzahl an Bewegungsmustern an der Wasseroberfläche wie beispielsweise das Wanderverhalten (...Video hier...). Während solcher Bewegungsmuster initiieren die Tiere viele verschiedene Verhaltensweisen. Ein Verhalten, bei dem ein Wal z. B. senkrecht seinen Kopf aus dem Wasser hebt, wird als 'Spyhop' bezeichnet. Neben der Möglichkeit zu atmen erhält das Tier auf diese Art einen guten Rundumblick. Seine Augen ragen im Vergleich zum horizontalen Auftauchen so weiter aus dem Wasser.


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Die Kombination aus Verhaltensbeobachtungen über und unter Wasser ist sehr wichtig, um die möglichen Funktion(en) einer bestimmten Verhaltensweise bestimmen zu können. Betrachtet man das Schlagen mit der Schwanzflosse auf die Wasseroberfläche, nimmt man an, dass diese Verhaltensweise eine rein perkussive ist -ein Verhalten mit einer akustischen Signalfunktion (...hier...). Unterwasser jedoch erhält der Beobachter noch einmal einen ganz anderen Eindruck. Neben der akustischen Komponente erzeugt ein sogenannter 'Tailslap' einen Vorhang aus kleinen Luftbläschen, der ebenso als visueller und akustischer Vorhang dienen könnte. Artgenossen werden (vielleicht im Rahmen agonistischer Interaktionen) dabei gestört ihr Echolot einzusetzen und können den Bläschenvorhang auch visuell kaum durchdringen. Während einer weiteren Verhaltensweise, dem 'Breaching', springt ein Wal nahezu mit seinem gesamten Körper aus dem Wasser und fällt unmittelbar danach mit seinem gesamten Gewicht auf die Wasseroberfläche. Auch dies könnte eine perkussive Verhaltensweise sein. Andererseits könnte der Wal mit dieser Verhaltensweise auch lästige Pocken oder auch Tentakeln von Cephalopoden von seiner Körperfläche entfernen, die sich dort festgemacht haben (...hier...).