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Pilotwale oder Kurzflossen-Grindwale (Globicephala macrorhynchus) leben in allen Weltmeeren (...hier...). Wissenschaftliche Untersuchungen belegen eine Reihe an überraschenden Forschungsergebnissen für diese noch recht unbekannten Zahnwalart. So schließen sich Kurzflossen-Grindwale zu festen matrilinearen Familienverbänden zusammen (...hier...) und und nutzen ein familienspezifisches und vermeintlich tradiertes Lautrepertoire zur Verhaltenssynchronisation zwischen Familienmitgliedern (...hier...). 20minütige, mehr als 1000m tiefe Tauchgänge ermöglichen das Aufspüren und Jagen von Riesenkalmaren (...hier...), übrigens mit einer bisher für Zahnwale einzigartigen Sprinttaktik. Im Fokus hunderttausender Whale Watcher repräsentieren Kurzflossen-Grindwale eine spannende Delfinart. pilotwale.de möchte Ihnen ein lebendiges Bild dieser Art vermitteln und nutzt hierzu akustische (...hier...) und visuelle (...hier...) Forschungsaufzeichnungen. pilotwale.de bietet darüber hinaus wissenschaftliche Hilfestellung zu ausgewählten biologischen Lebensaspekten dieser Art.
Pilotwale sind eines der wichtigsten Zielarten der globalen Whale Watching-Industrie. Der bedeutendste Ort, an denen hundertausende von Whale Watchern jährlich an Bootsexkursionen (...hier...) teilnehmen, um Pilotwale in ihrem natürlichen Lebensraum zu beobachten, ist die Südwestküste Teneriffas. Aber auch unmittelbar im Wasser nehmen weltweit die Begegnungen zwischen Pilotwalen und Menschen zu. Pilotwale zeigen dabei sowohl aggressive als auch passive und neugierige Verhaltensweisen (...hier...). Eigene Forschungen (...hier...) enthüllten 11 verschiedene interaktive Verhaltensweisen, die Pilotwale im Kontakt mit Menschen im Wasser initiieren (...hier...).
Wie nahezu alle Cetaceen-Arten nutzen Kurzflossen-Grindwale eine Vielzahl an akustischen Signalen zur Kommunikation mit Artgenossen (...hier...), zur Navigation sowie zum Aufspüren und zur genauen Erkundung von Beute (...hier...). Während Wasserbegegnungen mit Menschen nutzen Pilotwale zielgerichtete Echolokationsclicks zur Erkundung ihres ungewöhnlichen Gegenübers (...hier...). Ihr hochentwickeltes akustisches Kommunikationssystem ist potentiell anfällig für Störgeräusche. Whale Watching-Exkursionen können dazu beitragen, dass die dort aufkommenden Störgeräusche der Schiffsmotoren und -propeller die akustischen Signale überlagern (...hier...).
Kurzflossen-Grindwale haben körperliche Merkmale anhand derer sie individuell fotoidentifiziert werden können (...hier...). Forscher haben diese Methode global zum Studium der Sozialstrukturen in Pilotwalverbänden angewandt, indem sie so die Assoziationsmuster zwischen einzelnen Tieren über längere Zeiträume dokumentiert haben (...hier...). Sie haben herausgefunden, dass Pilotwale stabile soziale Einheiten bilden und andere Hinweise (...hier...) deuten darauf hin, dass sie hochstabile matrilineare Verwandtschaftsgruppen bilden. Innerhalb dieser Gruppen nutzen sie eine Vielzahl an akustischen (...hier...) und nicht-akustischen (...hier...) Verhaltensweisen zur Kommunikation mit ihren Artgenossen. Vieles deutet darauf hin, dass sie spezifische Ruftypen -sogenannte Dialekte- zur Verhaltenssynchronisation zwischen festen Gruppenmitgliedern nutzen, die sich von denen anderer Gruppen im gleichen Einzugsgebiet unterscheiden (...hier...).
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